Film Abschrift: NUKLEAR BOMBEN FRACKING | “ATOMIC ENERGY COMMISSION” PROJECT GASBUGGY 27544

NUCLEAR BOMB FRACKING ATOMIC ENERGY COMMISSION PROJECT GASBUGGY 27544

 

01:20:00
Ein kooperatives Program, gesponsert von der U.S Atomic Energy Comission, El Paso Natural Gas Company und Bureau of Mines des U.S Departement of Interior.

01:34:00
Project Gasbuggy ist ein Teil des PLOWSHARE PROGRAM der Atomic Energy Commission zur friedlichen Nutzung von Nuklearsprengstoffen.

01:44:00
Erdgas, das aus diesem Brunnen auf einem Feld in New Mexico fließt, könnte heute Nacht an der Westküste verwendet werden, um das Abendessen zu kochen.

01:52:00
Erdgas, könnte seinen Weg zu Haushalten und Industrien im Osten finden, aus einem Brunnen in Texas.

01:58:00
Heutzutage kommt ein Drittel der konsumierten Energie aus dieser natürlichen Ressource, welche in Fülle nur in bestimmten Regionen der USA hergestellt wird.

02:07:00
Rohrleitungen reichen von einer Grenze zur anderen – zu Häusern, Geschäften und Industrien, welche momentan 20 mal mehr Erdgas verbrauchen, als vor 50 Jahren.

02:18:15
Der immer wachsende Verbrauch dieses Produkts, welches so wichtig für unsere Wirtschaft ist, verursacht anhaltende Aufmerksamkeit auf ihre Vorkommen und die anliegenden Vorkommen, wo die Gasgewinnung bisher als Schwierig beurteilt wurde.

02:31:00
Erdgas wird mit Brunnen an die Oberfläche gefördert, die Tausende von Fuß tief in die Erdkruste gebohrt werden, um alte Felsschichten anzuzapfen, worin das ehemalige Meeresleben für Jahrmillionen eingeschlossen wurde.

02:45:00
Erdgas steht gewöhnlich unter hohem Druck, weswegen das Gas durch die verbundenen Brüche, Hohlräume und mikroskopischen Poren, die sich durch die tragende Felsformation ziehen, zum Bohrloch gedrückt wird.

02:57:00
Diese Eigenschaft von Felsschichten, die typisch für leicht anzuzapfende Vorkommen ist, wird als hochdurchlässig bezeichnet.

03:05:00
Geringdurchlässige Vorkommen, wo die Felsformationen festgepresst sind, verursachen auf der mikroskopische Ebene Probleme für die Produktion.

03:13:09
Das Gas ist in den Poren des Felsens eingeschlossen, einzementiert mit Lehm oder anderen Materialien, welche für eine lohnende Produktion das Gas daran hindern, aus dem Reservoir zu entweichen.

03:25:00
In den vergangenen Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, um die dichten Sandstein-Reservoirs zu zerbrechen und ihre Durchlässigkeit durch Beschießung mit Nitroglycerin zu erhöhen.

03:35:00
Ein populärer Ansatz war das Aufbrechen von Rissen und Brüchen durch Flüssigkeiten, die mit Sand vermischt wurden, um die entstehenden feinen Risse gestützt zu öffnen, aber gerade dieses Verfahren war nicht vollständig zufriedenstellend.

03:48:00
Die Suche nach einer besseren Methode führte zur Machbarkeit der Auflockerung von dichten Felsen mit Gasvorkommen durch die Nutzung der Sprengkraft des Atoms,

03:55:05
einer unermesslichen Energiequelle, die bereits mit mehr als 225 unterirdischen Testsprengungen in den Vereinigten Staaten erfolgreich demonstriert wurde.

04:03:15
Hier lag mit Sicherheit ein Werkzeug zur Hand, das die Arbeit erledigen konnte.

04:07:00
Es war diese Annäherung an das Problem, welche im Januar 1967 zu einem gemeinschaftlichen Versuchsprogramm von Atomic Energy Commission,

04:16:00
Department of Interior und El Paso Natural Gas Company, einem im Bereich der Erdgasherstellung führenden Industrieunternehmen, führte.

04:23:20
Der Standort, welcher für diesen Versuch ausgewählt wurde, war dieses Plateau im nordwestlichen New Mexico, ein Bundesforstgebiet, wo die Gasförderrechte bereits von der El Paso Natural gepachtet waren.

04:34:00
55 Meilen (88,51 Kilometer) Luftlinie östlich der Stadt Farmington, in Nachbarschaft zum Reservat der Hickory (Jicarilla) Apachen, lieferte der Standort ideale Bedingungen mit Vorkommen im dichten Felsen, tief genug liegend, um die Explosion eindämmen zu können.

04:47:00
Die Kosten des Programms, einige zusätzlichen Experimente eingeschlossen, würden von den Beteiligten gleichmäßig getragen werden.

04:55:00
Die Projektplanung sah eine Testbohrung durch El Paso Natural vor.

05:00:15
Die Atomic Energy Commission trägt die Verantwortung für die Kernkraft und das Sicherheitsprogramm.

05:07:00
Das Bureau of Mines bewertet die Ergiebigkeit des Gasreservoirs vor und nach der Testsprengung.

05:14:10
Die Verantwortung der technischen Leitung und das Design des nuklearen Sprengkörpers obliegen dem Lawrence Radiation Laboratory von AEC in Livermore, betrieben von der University of California.

05:25:10
Am Program waren auch eine Reihe von anderen Bundesagenturen und privaten Organisationen durch Dienstleistungen und Hintergrundkenntnisse kooperativ beteiligt.

05:35:00
Das Projekt wurde aus der Sicht der öffentlichen Sicherheit durch landesweit anerkannte Experten geprüft, aus Forschungsfeldern wie Radioaktivität, Geophysik …

05:44:00
und ein Allwetter-Zugangsweg wurde durch den Staat New Mexico am Standort angelegt.

05:49:00
Kaum zwei Wochen nach dem die Verträge unterschrieben waren, wurde das erste der zwei Probelöcher gebohrt, um die Eigenschaften und Produktivität des Reservoir-Felsens vollständig zu bewerten und zu analysieren

06:00:00
und um die Platzierung des Sprengmittels, eine drei Viertel Meile unter der Erdoberfläche zu bestimmen.

06:10:00
Bohrkerne, mit Diamantbohrer aus dem Tiefengestein geschnitten, wurden zum Bureau of Mines Laboratory in Bartlesville, Oklahoma geflogen – zur Sicherung der Eignung des Reservoirs für den Test.

06:21:10
Zusätzliche Analysen wurden an der Lawrence Radiation Laboratory in California und einer kommerziellen Einrichtung in Farmington vorgenommen.

06:31:00
Gasfliesstests wurden vorgenommen, um eine Vergleichsbasis für Produktivität nach dem Test zu haben.

06:38:10
Hdyrologische Tests wurde ausgeführt, um sicherzustellen, dass das Grundwasser nicht verunreinigt wird oder den Gasfluss verhindert und um zusätzliche Daten zu erhalten, wurde ein Testloch etwa 400 Fuß (121,92 Meter) vom ersten Bohrloch entfernt gebohrt.

06:53:00
Diese und andere Feldstudien zeigten, dass das Projekt sicher ausgeführt werden kann.

07:00:00
Die primäre gashaltige Schicht, als Objekt des Experiments, war ein 100 Millionen Jahre alte bebilderte Klippenformation, so bezeichnet wegen der indianischen Zeichnungen, die an den Felsvorsprüngen auf der Westseite des Standorts zu finden sind.

07:13:00
Von diesem Vorsprung aus fällt die Formation in den Untergrund, bis zu einer Tiefe von 4000 Fuß (1219,20 Meter) unter der Mesa, wo der Teststand lokalisiert wurde.

07:21:00
Ein Platzierungsloch für die Sprengmittel wurde durch die darüber liegenden Schichten gebohrt.

07:28:10
Bei etwa 3650 Fuß (1112,52 Meter) erreichten die Bohrer eine 150 Fuß (45,72 Meter) tiefe Schicht aus Kirtland Shale, dann schnitten sie durch die Fruitland Formation, eine eingebettete dicke Schiefer- und Kohleschicht, 100 Fuß (30,48 Meter).

07:41:20
Diese zwei Formationen würden eine effektive Sicherheitsbarriere bilden.

07:48:00
Die Bohrung wurde durch das gashaltige Sandgestein der bebilderten Klippen fortgesetzt, etwa 300 Fuß (91,44 Meter) dick, bis zu einem Punkt in der Lewis Shale Formation, bei einer absoluten Tiefe von 4300 Fuß (1310,64 Meter), hier würden die Sprengmittel platziert.

08:03:00
Eine nukleare Sprengung hat diverse Vorteile gegenüber einem herkömmlichen chemischen Sprengstoff wie z.B. TNT, welches eine riesige Ausgrabung zu unerschwinglichen Kosten benötigt, um die gleichwertige Kraft zu erzeugen und wäre dennoch weniger effektiv.

08:18:10
Atomare Sprengungen erfolgen sofort, ihre Auswirkungen werden in tausendstel Sekunden gemessen.

08:28:00
Ein Schockwelle breitet sich vom Zentrum der Explosion aus. Der sich ausdehnende Kernhohlraum wird zu einer hellen Kugel, umgeben von schmelzendem Gestein. Das Gestein im Zentrum verdampft.

08:40:05
Brüche strahlen nach außen aus. Der Hohlraum erreicht seine etwaige maximale Ausdehnung bei bei 150 Fuß (45,72 Meter), wenn die Schockwelle von der Oberfläche zurückprallt.

08:50:20
All das erfolgt in weniger als einer Sekunde.

08:53:20
Kurz danach, beginnt das flüssige Gestein an den Seiten herabzufließen, um am Grund eine Pfütze zu bilden. Die Abkühlung und die fallenden Druckverhältnisse sorgen dafür, dass die Hohlkugel in sich zusammenfällt.

09:06:00
Das Endergebnis in Gasbuggy ist die Bildung einer kaminförmigen, grob gefüllten Säule aus gebrochenem Gestein, die durch die gashaltige Formation reicht.

09:15:15
Der Grundbruch soll vom Sprengpunkt aus erwartungsgemäß 425 Fuß (129,54 Meter) erreichen.

09:21:20
Die Wissenschaftler hofften, dass der resultierende Bruch den Gasfluss durch den umliegenden Bereich um das Siebenfache erhöhen würde.

09:31:00
Das Platzierungsloch war fertig und bereit für den Kanister (Bombenbehälter) in November.

09:51:00
Instrumente zur Datenermittlung reichten von der nahen Testbohrung zu den entfernten Beobachtungsstationen rund um den Standort.

10:14:00
Der Kanister war zur Hälfte mit Instrumenten gefüllt und wog das Zehnfache (der Bombe).

10:25:00
Er wurde in das Loch herabgesenkt, mit Segmenten von Stahlrohren, die später mit Sand und Beton versiegelt wurden, nach der Platzierung des Kanisters.

10:33:20
Später würden sie ausgebohrt werden, um den Kamin zu erreichen.

10:38:00
Das Nukleargerät wurde am 10. Dezember zur Sprengung gebracht.

10:42:00
Die Besucher trafen sich an einem Punkt, etwa 6 Meilen (9,66 Kilometer) vom Standort entfernt.

10:46:00
Zunächst in einem großen, zu diesen Anlass aufgebauten Zelt versammelt, wurden sie durch anwesende Würdenträger und Angestellte des Projekts über das Experiment  informiert.

11:00:00
Dies sollte kein beeindruckendes Spektakel werden, denn das Feuerwerk lag eine drei Viertel Meile (1,21 Kilometer) tief im Untergrund.

11:38:00
Obgleich die anfänglichen Daten nach dem Schuss zeigten, dass der Test erwartungsgemäß vorstatten gegangen war, repräsentierte der Schuss selbst nur einen Schritt im Experiment.

11:51:00
Die Wissenschaftler erhielten einige Informationen sofort, ohne Verzögerung.

11:57:00
Vier Tage später waren sie dabei, durch die mit Sand und Beton gefüllten Rohre zurück zum Kamin zu bohren, um die Radioaktivität, den Gasfluss und den Druck zu messen.

12:06:10
Sie erreichten den Kamin 3907 Fuß (1190,85 Meter) unter der Oberfläche am 10 Januar 1968.

12:14:00
Neue Testlöcher würden gebohrt werden, um das Ausmaß des Bruchs und die Fließeigenschaften aus dem Reservoir zu ermitteln.

12:20:15
Langangelegte Studien zu Bewertung der Produktionseigenschaften der bestehenden Brunnen im Testgebiet würden durch El Paso Natural Gas und Bureau of Mines ausgeführt werden.

12:32:00
In der Zwischenzeit weisen die bereits laufenden Tests darauf hin, dass das Projekt Gasbuggy sich als eines der wirklich signifikanten Fortschritte in der Erdölindustrie erweisen kann.

12:44:00
Mit der stets wachsenden Nachfrage für Erdgas und den ansteigenden Kosten, die mit der Erkundung neuer Standorte verbunden sind,

12:52:15
mag die wirtschaftliche Nutzung bekannter, vormals schwer anzapfbarer Vorkommen, den Zugang der Welt zu diesen wichtigen Ressourcen wesentlich erhöhen.

13:03:20
So nimmt das Projekt Gasbuggy seinen Platz ein, unter den großen Meilensteinen der Atomic Energy Commission, auf ihrer dauernden Suche nach neuen inländischen und kommerziellen Nutzmöglichkeiten des Atoms,

13:14:15
davon ausgehend, dass die größte Energiequelle bearbeitet wird, die im Universum bekannt ist, zum Nutzen der Menschheit.

 

 

Fracking can contaminate rivers and lakes with radioactive material, study finds

http://www.independent.co.uk/news/science/fracking-dangers-environment-water-damage-radiation-contamination-study-risks-a7837991.html

Fracking Wastewater Radioactive and Contaminated, Study Finds

https://shar.es/1LDq5u

Duke Researchers Find Radioactive Contamination in Fracking Wastewater

https://shar.es/1LDqG8

Fracking can contaminate rivers and lakes with radioactive material, study finds

http://www.independent.co.uk/news/science/fracking-dangers-environment-water-damage-radiation-contamination-study-risks-a7837991.html

Dangerous levels of radioactivity found at fracking waste site in Pennsylvania

https://www.theguardian.com/environment/2013/oct/02/dangerous-radioactivity-fracking-waste-pennsylvania

Radioactivity from oil and gas wastewater persists in Pennsylvania stream sediments: Radioactivity in sediments at three disposal sites measured 650 times higher than normal.

https://www.sciencedaily.com/releases/2018/01/180119141157.htm

2 thoughts on “Film Abschrift: NUKLEAR BOMBEN FRACKING | “ATOMIC ENERGY COMMISSION” PROJECT GASBUGGY 27544

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.